Pressestimmen

WAZ 25.10.01

Syburg bestimmt sein Leben
Buch rückt jahrzehntelange Forschung von Willi Kuhlmann in den Blickpunkt


Ingrid Lessing und Willi Kuhlmann präsentieren das Buch "Ein Leben für Syburg".
WAZ-Bild: Helmuth Voßgraff

Die Ergebnisse jahrzehntelanger Forschung sind in das Buch "Ein Leben für Syburg" geflossen. Der Autor, Ortshistoriker Willi Kuhlmann, stellt es am 29. Oktober um 19.30 Uhr im Studio B der Stadt- und Landesbibliothek vor.

Mit der Herausgabe dieser 156 Seiten starken Festschrift würdigte die Kirchengemeinde Syburg Auf dem Höchsten Willi Kuhlmanns Arbeit und gratulierte ihm gleichzeitig zum 80. Geburtstag. Sie enthält unter anderem Texte über St. Peter, über die ältesten Grabsteine Dortmunds, über den Bergbau unter der Hohensyburg, über die Geschichte der Sozialdemokratie und der Schule in Syburg und "Dönekes" in Plattdeutsch.
Der Titel des im Ingrid Lessing Verlag erschienenen Buches übertreibt nicht: Kuhlmann interessierte sich ab seinem zehnten Lebensjahr für die Geschichte seines Wohnorts. Damals beobachtete er, wie Joseph Spiegel, später Leiter des Ruhrtalmuseums in Schwerte, auf dem Syburger Friedhof Inschriften alter Grabsteine nachzeichnete.
"Nachdem ich mich erkundigt hatte, was der Mann dort machte, wollte ich ihm helfen. Ich habe die Buchstaben mit Kreide nachgemalt, damit er sie besser lesen konnte", erzählt der heute 80-Jährige, der sich nach seinem Ausscheiden aus dem Berufsleben ins Studium der Ur- und Frühgeschichte stürzte. Der gelernte Buchdrucker und Kaufmann schrieb sich an der Bochumer Universität ein und besuchte jedes Seminar, das ihn interessierte: "Ich habe vier Semester katholische Theologie studiert, mich mit Geologie befasst und sogar bei den Medizinern reingesehen."
Der Eintritt zur Lesung am kommenden Montag kostet fünf Mark, weitere Informationen unter 50 232 37.
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